Dialogforum „Sport- Impulsgeber für eine nachhaltige Gesellschaft“

Am 22. März fand in Berlin das Dialogforum 2017Sport – Impulsgeber für eine nachhaltige Gesellschaft“ statt. Mehr als 150 Expertinnen und Experten von Umweltschutzorganisationen, Sportvereinen und -verbänden mit Akteuren aus Wissenschaft, Politik, Verwaltung und Wirtschaft diskutierten über konkrete Ansätze für mehr Nachhaltigkeit im Sport. Es war ein toller Impuls des Umwelt-Bundesamtes.

Das ist allerdings nicht die erste Initiative in diesem Bereich, da es schon im Jahr 2007 zwei davon gab, und zwar:

  • Der Launch der Webseite Green Champions
  • Die Veröffentlichung des Leitfadens für umweltfreundliche Sportgroßveranstaltungen.

Zehn Jahre später sieht leider die Lage nicht viel besser aus. Die meisten Großsportveranstaltungen in Deutschland sind immer noch weit weg von einem möglichst schonenden Umgang mit natürlichen Ressourcen und es fehlt vor allem das Bewusstsein bei vielen Sportveranstaltern und Sportmanagern. Das Turnfest 2017  ist so ein Negativbeispiel.

Während in Deutschland das Thema Nachhaltigkeit im Sport leider verschlafen wurde,  sieht das in anderen Ländern ganz anders aus. Wie ich schon berichtete, sind  Frankreich, England, die Schweiz und die USA derzeit viel weiter bei diesem Thema.

Allein der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) verzeichnet mehr als 27 Mio. Mitgliedschaften. Warum hat dann das Sportland-Deutschland dieses Thema in den letzten Jahren vernachlässigt, obwohl der deutsche Thomas Bach (gegenwärtiger Präsident des CIOs) diese Angelegenheit als besonders wichtig betrachtet? Der Sport gilt als die größte Bürgerbewegung Europas und hat eine hohe gesellschaftliche Relevanz, abgesehen von seiner wichtigen politischen und volkswirtschaftlichen Größe. Wie lange müssen wir noch warten? Diese Entwicklung ist unerlässlich!

Heutzutage ist der Sport ein wichtiger ökologischer Faktor, sowohl als Schadensverursacher als auch als Umweltschützer. Sportevents zu organisieren, ohne die sozialen und ökologischen Aspekte zu berücksichtigen, sollte der Vergangenheit angehören. Auch die Herstellung von Sportartikeln wirft ähnliche Fragen auf. Wenn wir nicht zurückbleiben wollen, dürfen wir keine Zeit mehr verlieren. Wir müssen endlich Handeln!

Anschließend findet Ihr die Tagungsdokumentation und einige Bilder von dieser Konferenz:

Infographic Dialogforum 2017 (Bild von Christian Kruppa) KLICK DRAUF!

Der erste Impuls-Vortag kam von Pr. Dr. R. Roth (Leiter des Instituts für Natursport und Ökologie an der Deutschen Sporthochschule Köln und Sprecher des Beirates „Umwelt und Sport“ des BMUB).

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Prof. Dr. Ralf Roth (Bild von Christian Kruppa)

Danach wurden fünf „Zukunftsforen“ organisiert:

  1. Digitalisierung im Sport: Wie kann die digitale Transformation zu mehr Nachhaltigkeit im Sport beitragen?
  2. Umweltfreundliche Sportveranstaltungen
    Sport braucht Raum.
  3. Wie lassen sich Raumnutzungskonflikte zwischen Sport und Natur überwinden?
  4. Klimaschutz im Sport
  5. Industrie, Handel und Kunden: Gemeinsam für nachhaltigen Sportkonsum?

Die Resultate der Foren findet ihr in den Bilder unten.

Bild von Christian Kruppa

Bild von Christian Kruppa

Ergebnisse Forum 1 (KLICK DRAUF!)

Ergebnisse Forum 2 (KLICK DRAUF!)

Ergebnisse Forum 3 (KLICK DRAUF!)

Ergebnisse Forum 4 (KLICK DRAUF!)

Ergebnisse Forum 5 (KLICK DRAUF!)

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Radverkehrsstrategie in Kopenhagen

Im Juni bin ich mit dem Fahrrad durch Kopenhagen gefahren. Die Hauptstadt von Dänemark hat Amsterdam als fahrradfreundlichste Stadt Europas verdrängt und ich hatte deswegen großes Interesse zu sehen, wie das Fahrradwegenetz dort konzipiert und gestaltet ist.

Kopenhagen hat mehr Fahrräder als Einwohner

Besondere Merkmale des Biker-Paradies sind:

1. VIEL PLATZ FÜR FAHRRADWEGE: Das Erste, was mir in Kopenhagen aufgefallen ist, sind die breiten Fahrradwege. Als Beispiel: Auf dem Bild unten gehört die außergewöhnlich breite rechte Spur auf dieser Brücke den RadfahrerInnen. Anhand der Aufteilung von öffentlichem Raum wird die Verkehrspolitik einer Stadt erkennbar. Mehr oder weniger Platz für Autos, mehr oder weniger Platz für Fahrräder sprechen Bände darüber.  In vielen europäischen Städten werden die Fahrräder leider immer noch als Verkehrsmittel zweiten bzw. dritten Rangs betrachtet. In Kopenhagen, ist das glücklicherweise anders.

2. FAHRRADFREUNDLICHE STADTARCHITEKTUR UND DESIGN: Die berühmte „bycicle snake“ oder „Brückenschlag“ ist innerhalb von nur zwei Jahren eine der beliebtesten touristischen Attraktionen der Stadt geworden. Falls ihr ein Fahrrad ausleiht, dürft ihr die Gelegenheit nicht verpassen diese einmalige Fahrrad-Brücke zu überqueren!3. PFLASTER-STRAßE MIT FLÄCHE FÜR FAHRRÄDER: In vielen der gepflasterten Straßen von Kopenhagen findet man eine Nebenfahrbahn extra für Fahrräder, damit das Fahren nicht so unbequem wird. Viele europäischen Städte haben gepflasterte Straßen im Zentrum, was die Entdeckung der Stadt per Fahrrad ziemlich holprig macht. In Kopenhagen haben sie eine praktische Lösung gefunden.4. FAHRRÄDPARKPLÄTZE: Ich habe zum ersten Mal ein Fahrrad-Parkhaus in einem Einkaufszentrum gesehen. Coole Idee!
 

Neben dem Hauptbahnhof entdeckte ich einen Doppelstock-Fahrradparkplatz. Sehr praktisch um den oft knappen Raum optimal zu nutzen.

5. „GRÜNE WELLE“: Hier in Deutschland kennen wir die Grüne Welle für Autos. Aber in Kopenhagen haben sie auch eine Grüne Welle für Fahrräder konzipiert. Solange für den Fahrradfahrer die Lämpchen auf dem Boden Grün leuchten, weiß dieser, dass er an der nächsten Ampel grünes Licht hat.

6. CARGOBIKES „CHRISTIANIA“: Mit Transporträdern bewegt man sich wie ein Fisch im Wasser durch die Stadt und zudem kann man sie fast überall unkompliziert parken. Dieses Cargo-Fahrradmodell, bekannt als „Christiania“, wurde in Kopenhagen erfunden und ist ein Dauerbrenner. Hier ist das Lastenfahrrad sehr beliebt und wird für den Transport von Materialien, Einkäufen, Kindern uns sogar Omis benutzt. Die Dänen lieben Fahrräder und Design, deshalb sind sie sehr kreativ und entwickeln auch neue Fahrradmodelle. Ich hatte die Gelegenheit diese Leidenschaft beim Besuch eines modernen Geschäft von Biomega im Zentrum von Kopenhagen zu erleben.

 

7. DETAILS: In Deutschland sagt man, dass „der Teufel im Detail steckt“. Im Fall von Kopenhagen wurde ich, auch wenn ich die Stadt im Detail unter die Lupe genommen habe, positiv überrascht. Mülleimer für vorbeifahrende Radfahrer oder Fahrradschienen an Treppen sind solche Kleinigkeiten, die das ganze Bild der Fahrradstadt noch farbiger machen.

Die einzige Gefahr, die diesem Erfolg droht ist „Dying for success“. Derzeit gibt es täglich bereits so viele Fahrräder, dass es vor bestimmten Ampeln sogar zu Fahrrad-Staus kommt. Aber dieses Problem haben viele europäische Städte leider noch nicht…

 

Für wen aus Ihrem Bekanntenkreis könnte dieser Artikel interessant sein?

Vielen Dank fürs Weiterleiten!

 

 

Im Kampf gegen den Plastikmüll im Meer… mit dem Kayak!

Bild

Anfang Juli haben wir einen wunderschönen Ausflug mit dem Kayak von dem menorquinischen Dorf Fornells nach Cala’n Tosqueta unternommen. Inspiriert von Stephan Horch und seinem „Cleanriver Projekt“, sammelten wir Plastikmüll in dieser einsamen und idyllischen Bucht. Ein Segelboot und die kleine Insel „Illa d’en Tosqueta“ waren die einzige Zeugen.

Wie WWF berichtet, versinken unsere Ozeane und Meer im Plastikmüll. Das Problem ist enorm und egal wo du hinfärhst, ist es äußerst wahrscheinlich einen Plastikdeckel, eine Plastikflasche oder eine Plastiktüte entweder im Meer oder am Strand zu finden.

Kajak fahren ist eine meiner Lieblingssportarten. Es ist nicht nur nachhaltig, sonder auch mit extrem schönen Kulissen verbunden. Wir können unsere sportliche Aktivität genißen und einen Beitrag dazu leisten, dass die Meere und Flüsse sauberer werden. Ich möchte euch ermutigen das zu testen. Das Gute Gefühl ist garantiert! Müllsammelakion an mich senden: Ich veröffentliche sie gerne.

Vielen Dank für die Inspiration Stephan!

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Gesammelter Plastikmüll von Cala’n Tosqueta (Menorca)

Internationales deutsches „Bier und Wurst-Turnfest“

Anlässlich des Internationalen Deutschen Turnfestes 2017 wurde am 4. und 5. Juni auf der Straße des 17. Juni in Berlin das Programm „Berlin turnt bunt!“ organisiert. Die Zielgruppen, Jugendliche und Kinder, waren eingeladen 40 verschiedene Sportarten kostenfrei auszuprobieren. Neben den vielfältigen Sportarten fand man ein einfältiges und unpassendes Ernährungsangebot: Wurst, Nackensteak und Pommes sowie Bier, Softdrinks und Süßigkeiten. Als i-Tüpfelchen die Marke „Kinder“ von Ferrero als Hauptsponsor der sog. „Basketball Akademie“. Menschen die auf eine abwechslungsreiche und gesunde Ernährung achten, hatten schlechte Karten. Es versteht sich von selbst, dass gerade Sportler meist zu dieser Gruppe  gehören.

Ganz anders sah alles nur eine Woche davor bei den evangelischen Kirchentagen aus: ein buntes, vielfältiges Angebot an Speißen, zahlreiche vegetarische Leckereien, Fair Trade Kaffee, exzellente biologische und regionale Produkte im „Transparenten“ Restaurant. Es geht also! Warum steht das Thema gesunde und bewusste Ernährung auf der Agenda der Kirchen weiter oben als beim Turnfest?

Letztendlich geht es aber nicht allein um das Essensangebot,  sondern was die Veranstalter des Internationalen Deutschen Turnfestes versäumt haben, ist ein überzeugendes Gesamtkonzept für ein nachhaltiges Turnfest zu entwickeln. Die ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Dimensionen der Nachhaltigkeit müssen bei jedem Sportevent Berücksichtigung finden. Hierzu gehören auch unter anderem die Handlungsfelder Mobilität, Abfall, Wasser, Energie und Lärm. Das dies nicht nur ein hehrer Wunsch ist, sondern offizielles Ziel der Agenda 2030 der Vereinten Nationen für eine nachhaltige Entwicklung sowie der Agenda 2020 des Olympischen Komitees, macht den Handlungsbedarf noch dringlicher.

Klima-Check für Sportstätten und Sportanlagen

Seit 2009 bietet der Bayerische Landes-Sportverband (BLSV) für seine Vereine eine Energieberatung zur energetischen Sanierung von Sportstätten an.

Beim diesem sogenannten Klima-Check stehen bereits vorhandene Sportstätten, Sporthallen und Sportanlagen im Fokus. Hierzu zählen alle gedeckten und ungedeckten Anlagen und Einrichtungen sowie zweckbestimmte Flächen, die primär zur Ausübung von Sportaktivitäten genutzt werden. In Deutschland gibt es derzeit laut Prof. Dr. Roth, Leiter des Instituts für Natursport und Ökologie an der Deutschen Sporthochschule Köln, 231.441 Sportstätten!

Als Gegenstand der energetischen Beratung hat der BLSV folgende Einrichtungen identifiziert:

  • Vereinsheime mit der dazugehörigen Außensportanlage
  • Ein-, Zwei-, Dreifach-Sporthallen, Mehrzweck- und/oder Gymnastiksportanlagen, ggf. mit den dazugehörigen Außensportanlagen

Das Alter zahlreicher Sportanlagen ist der Grund für ihre energetische Ineffizienz. Daher gibt viele Maßnahmen, die ergriffen werden könnten um Energie zu sparen. Diese würden zu geringeren Betriebskosten führen und beim Klimaschutz helfen. Kurz gesagt, die Sportanlagen würden nachhaltiger werden.

Die möglichen Maßnahmen können je nach Aufwand bzw. Investitionskosten wie folgt unterteiltt werden:

1 – Kurzfristige Maßnahmen

  • Maßnahmen zur Minderung des Wasserverbrauchs an den Handwaschbecken und an den Duschen. Installation von:
    • Wasserspararmaturen,
    • Selbstschlussarmaturen,
    • Durchflusskonstanthaltern,
    • Wassersparspülkästen.

2 – Mittelfristige Maßnahmen

  • Verbesserung der Verteileinrichtungen:
    • Pumpenerneuerung;
    • Dämmung des Verteilleitungsnetzes.
  • Beleuchtung:
    • LED-Lampen, LED-Außenstrahler, LED-Flutlichtstrahler;
    • Installation von Bewegungsmeldern;
    • Nutzerangepasste Steuerung der Beleuchtung über eine Zeitschaltuhr;
    • Tageslichtabhängige Beleuchtung.

3 – Langfristige bzw. strukturelle Maßnahmen

  • Dämmung:
    • Gebäudehülle (Dachfläche und Fassade)
    • Innen-Dämmung
  • Fenster/Türentausch
  • Installation effizienter Energieversorgungsanlage:
    • Mikro-Blockheizkraftwerks;
    • Brennwertkessels mit elektronisch geregelten Heizkreispumpen;
    • Solarwarmwasseranlage;
    • Photovoltaikanlage.
  • Hallenheizung:
    • Einbau energieeffizienter Dunkelstrahler.

Gut zu wissen:

2017 wird die Sanierung von Sportstätten vom Bund weiter gefördert. Neben dem Projekt Klima-Check in Bayern gibt es viele Landessportverbände, die Öko-Check-Programme anbieten. Hier kannst du mehr erfahren.

 

Polyester: Kleine Faser, großes Problem

Video

Vor ein paar Monaten veröffentlichte das Projekt „The Story of Stuff“ ein neues Video. Dieses Mal haben sie das Problem der Wasserverschmutzung durch synthetische Mikrofasern beleuchtet. Künstlich gewonnene Stofffasern wie zum Beispiel Polyester oder Polyamid beinhalten diese Mikrofasern.

In der Sportartikelindustrie wird Polyester seit Jahren für die Herstellung von T-Shirts, Trainingsanzüge und andere Sportausrüstung massiv verwendet. Dieser Stoff wird durch eine Reihe von chemische Verfahren aus Erdöl gewonnen, und ist relativ leicht zu recyceln. Eine Variante davon, die Polyethylenterephthalat (PET), wird zur Herstellung von Kunststoff-Flaschen gebraucht. Einige Sportmarken verwenden diesen Rohstoff aus alten Flaschen für die Konfektion der neuen Sportbekleidung.

Das war „a priori“ eine sehr gute Idee: „Wir verwenden Plastik von alten Flaschen wieder um ein Fleece herzustellen. Wir verwandeln Kunstoff-Flaschen in Sportklamotten“. Dennoch ist das aber ein trojanisches Pferd, weil dieses Verfahren ein grosses Problem in sich birgt. Jedes Mal wenn man diese Klamotten aus Polyester wäscht, werden unzählige Mikrofasern freigesetzt, die in den Wasserkreislauf gelangen. Mit weniger als 1 mm Größe scheinen die üblichen Wasserfilter unfähig um diese Mikrofasern zu filtern. Einmal ins Meer gelangt,  werden die Mikrofasern von Fischen gefressen. Je älter das Kleidungsstück aus Polyester ist, desto mehr Mikrofasern werden freigegeben.

Nachstehend füge ich zwei Videos auf Englisch bei. Beim ersten wird dieses Problem erklärt. Beim zweiten empfiehlt uns das amerikanische Unternehmen Patagonia unsere Sportklamotten aus Polyester so wenig wie möglich zu waschen. Es gibt auch die Möglichkeit, diese Polyester-Klamotten in einem Baumwoll-Netz zu waschen, um die Freilassung von Mikrofasern zu reduzieren. Derzeit sind einige Sportmarken auf der Suche nach umweltfreundlicheren Alternativen um dieses Problem zu lösen. Darüber hinaus stellen Marken wie Klettermussen hochwertige Ausrüstung und technische Funktionsbekleidung aus Baumwolle her. Ist das vielleicht der richtige Weg?

Was denkt ihr? Was sind eure Vorschläge? Wir freuen uns auf eure Kommentare unten.

Bildergalerie Konferenz Sustainable Innovation in Sport 2017

Wie bereits berichtet fand am 22. und 23. Februar 2017 ein internationales „Sport und Nachhaltigkeit“-Expertentreffen in München statt. Wir waren dort und es war eine tolle Gelegenheit andere Kollegen kennenzulernen und sich zu vernetzen. Nach dem Treffen ist mir klar geworden, dass mehr internationale Zusammenarbeit nötig ist. Stichwort: Partnership.

Nach dem Motto „Change or be changed“, muss der Sport eine proaktive Rolle spielen, und die Branche muss sich engagieren und mit Entschlossenheit ihren Einwirkungsbereich positiv verändern. Institutionen, Sportverbände, Vereine, Sportmarken, Veranstalter, Sportler und Fans sollten mithelfen um die Sustainable Development Goals -kurz „SDGs“ – der Vereinten Nationen im Jahr 2030 zu erreichen.

Der Sport genießt besondere Aufmerksamkeit in unserer Gesellschaft. Diese können wir nutzen um eine nachhaltige Zukunft zu gestalten. Innovative Konzepte des Sportmanagements sind genauso unverzichtbar wie ein neues Bewusstsein.

Die Spitzensportler spielen auch als Vorbild eine sehr wichtige Rolle, weil sie das Publikum und Ihre Fans inspirieren, motivieren und positiv beeinflussen können.

Hier habe ich einige Bilder der Veranstaltung mit Kommentaren für euch eingefügt:

David Stubbs Konferenz Sustainable Innovation in Sport 2017 Nachhaltiger Sport

David Stubbs: Head of Sustainability der Olympischen Spiele in London 2012

David Stubbs leitete die zweitägige Veranstaltung. Insgesamt mehr als 100 Teilnehmer trafen sich in einem Hotel an der Isar. England, die Schweiz und Frankreich waren am Stärksten vertreten.

Michelle Lemaitre Konferenz Sustainable Innovation in Sport 2017 Nachhaltiger Sport

Michelle Lemaitre: Head of Sustainability des Internationalen Olympischen Komittees.

Michelle Lemaitre präsentierte die Agenda 2020 des Internationalen Olympischen Komitees mit den Bereichen Credibility, Sustainability und Youth. Die Schwerpunkte der Sustainability-Strategie sind:

  • Infrastructure and natural sites
  • Sourcing and resorce management
  • Mobility
  • Workforce
  • Climate
CIO Agenda 2020 Konferenz Sustainable Innovation in Sport 2017 Nachhaltiger Sport

Schwerpunkte der Nachhaltigkeit in der Agenda 2020

Dr Tania Braga Konferenz Sustainable Innovation in Sport 2017 Nachhaltiger Sport

Dr. Tania Braga: Head of Legacy der Olympischen Spiele in Rio 2016

Dr. Tania Braga war die Head of Sustainability der Olympischen Spiele in Rio 2016.

Dr. Allen Hershkowitz Konferenz Sustainable Innovation in Sport 2017 Nachhaltiger Sport

Dr. Allen Hershkowitz

Dr. Allen Hershkowitz war Mitgründer der Green Sports Alliance in den USA und hat jetzt auch die Sport and Sustainability International – kurz „Sandsi“ – in Europa mit gegründet.

Norman Vossschulte Konferenz Sustainable Innovation in Sport 2017 Nachhaltiger Sport

Norman Vossschulte, Director of Fam Experience, Philadelphia Eagles

Norman Vossschulte erzählte mit ansteckender Begeisterung, wie eine Solaranlage 40% des Energieverbrauchs des Philadelphia Eagles Stadiums erzeugt.

Kelli Jerome Konferenz Sustainable Innovation in Sport 2017 Nachhaltiger Sport

Kelli Jerome, Executive Director, Golf Environment Organisation

Kelli Jerome präsentierte die Organisation Golf Environment.

Maël Besson Konferenz Sustainable Innovation in Sport 2017 Nachhaltiger Sport

Maël Besson, Direction des Sports, Mission Sport et Développement Durable

Das französische Ministerium für Sport engagiert sich derzeit sehr aktiv für mehr Nachhaltigkeit im Sport. Paris wartet gespannt auf die Entscheidung der CIO im kommenden September bezüglich des Austragungsortes der Olympischen Spiele im Jahr 2024.

Maël Besson Konferenz Sustainable Innovation in Sport 2017 Nachhaltiger Sport

Präsentation von Maël Besson (um das Bild zu vergrößern, bitte draufklicken)

 

Maël Besson Konferenz Sustainable Innovation in Sport 2017 Nachhaltiger Sport

Präsentation von Maël Besson (um das Bild zu vergrößern, bitte draufklicken)

Pamela Ravasio Konferenz Sustainable Innovation in Sport 2017 Nachhaltiger Sport

Pamela Ravasio, Head of CSR & Sustainability, European Outdoor Group (EOG)

In der Outdoor-Industrie ist Nachhaltigkeit seit Langem  ein heißes Thema, wie wir uns auf der letzten ISPO-Messe überzeugen konnten.

Pamela Ravasio Konferenz Sustainable Innovation in Sport 2017 Nachhaltiger Sport

Präsentation von Pamela Ravasio

Pamela Ravasio Konferenz Sustainable Innovation in Sport 2017 Nachhaltiger Sport

Präsentation von Pamela Ravasio

Konferenz Sustainable Innovation in Sport 2017 Nachhaltiger Sport

Economic significance of sports sector. Präsentation von Yves Le Lostecque, Head of the Sport Unit, European Commission (um das Bild zu vergrößern, bitte draufklicken)

Nicoletta Piccolrovazzi Konferenz Sustainable Innovation in Sport 2017 Nachhaltiger Sport

Nicoletta Piccolrovazzi, Global Technology & Sustainability Director, Dow Olympic & Sports Solutions

Die Dow Chemical Company war Hauptsponsor der Konferenz. Sie haben mit dem Rio 2016 Komitee zusammengearbeitet um die nicht vermeidbaren CO2-Emissionen der Spiele durch Investitionen in Klimaschutzprojekte zu kompensieren.

Plastik Konferenz Sustainable Innovation in Sport 2017 Nachhaltiger Sport

Plastik Plastik

Schließlich habe ich noch einen Verbesserungsvorschlag für das nächste Jahr: Keine Plastikhüllen für die Namensschilder mehr verwenden 🙂