AKTIV WERDEN

MACH MIT!

Es ist die Zeit gekommen zu handeln. Damit wir wirklich etwas verändern können, müssen wir unseren Ideen Taten folgen lassen. Hier sind einige konkrete Vorschläge, wie wir unser sportliches Leben nachhaltiger gestalten können:

Marmolada - Dolomiten (Italien)

  1. Machen Sie Sportarten, die nicht so viel Energie und natürliche Ressourcen verbrauchen: Motorsportarten (Kartsport, Motorradsport, Motorbootrennen, usw.) und Ski Alpin (Abfahrt) sind nicht empfehlenswert. Dagegen stoßen z. B. Leichtathletik, Radsport, Segeln, Inlineskating, Wandern, Kajak… kein CO2 aus und verbrauchen kaum Ressourcen.
  2. Passen Sie Ihre Sportart an die Jahreszeit an. Es gibt Sportarten, die man das ganze Jahr über treiben kann. Bei anderen Sportarten ist es vernünftiger, sie nur zur jeweiligen Jahreszeit zu betreiben. Im Winter kann man Langlaufen gehen und im Sommer schwimmen. Schlittschuh fahren im Sommer in der Halle ist offensichtlich ein Energiefresser.
  3. CO2 Kompensieren: Es gibt unvermeidbare CO2 Ausstöße, wie z. B. die Fahrt mit Auto oder dem Flugzeug zum Ort, wo wir Sport treiben oder Wettkämpfe haben. Diese können wir durch Spenden in Projekte für erneuebare Energie kompensieren: Myclimate, Atmosfair, Klima-Kollekte.
  4. Organisieren Sie nachhaltig: Es gibt immer mehr Sportveranstaltungen, bei denen viele Leute in Städten, Dörfern oder Naturgebieten teilnehmen. Wenn Sie Veranstalter sind, benutzen Sie nachhaltige Standards, wie z. B. das ISO 20121, das anlässlich der Olympischen Spiele 2012 präsentiert wurde.
  5. Bewusst Kaufen. Heutzutage kommen die meisten Sportartikel aus China, Taiwan oder Bangladesch. Normalerweise haben die Arbeitnehmer dort keine Sozialversicherung und die Löhne sind meist zu niedrig um davon gut leben zu können. Informieren Sie sich aktiv und kaufen Sie Faitrade Produkte, die von Unternehmen mit Sozial-, Sicherheit- und Umweltstandards produziert wurden wie GEPA (Fußbälle).
  6. Reduzieren, recyceln, wiederverwenden: Dieses bekannte Dreieck der Ökologie ist auch für unsere Sportartikelverwendung gültig. Wir können noch das Konzept „relokalisieren“ hinzufügen (Serge Latouche), weil es nachhaltiger ist, lokal zu kaufen, als die Produkte aus einem anderen Land zu importieren.
  7. Reparieren an Stelle von kaufen: Ein Beispiel dafür ist, wenn wir einen Fahrradplatten haben. Aus reiner Bequemlichkeit kaufen wir manchmal einen neuen Schlauch, obwohl wir ihn reparieren könnten. Nicht immer ist es nötig etwas Neues zu kaufen: reparieren ist nachhaltiger.
  8. Schützen Sie die Umwelt. Beim Treiben von Outdoor-Sportarten keinen Müll wegwerfen. Um den Müll zu reduzieren, keine Einweg-Artikel benutzen.
  9. Ökostrom benutzen. Viele Sportanlagen brauchen eine Menge Strom. Heutzutage bieten schon viele Energiekonzerne, die Möglichkeit, Ökostromprodukte aus erneuerbaren Energien (Sonne, Wasser, Wind, Biomasse etc.) zu beziehen, wie z.B. Naturstrom. Falls Sie Verantwortung in einer Sportanlage haben, können Sie sich darüber informieren. Falls Sie BenutzerIn sind, fragen Sie nach der Energieversorgung.
  10. Grün Kaufen: Falls Sie neue Funktionsbekleidung benötigen, entscheiden Sie sich für einen weitestgehend PFC-freien Artikel. Es gibt bereits Outdoor-Marken, die auf fluorfreie Membrane setzen (z.B. Sympatex) und PFC-freiem „Durable Water Repelents“ (z.B. von Nikwax). Dagegen ist Gore-Tex  nicht empfehlenswert. Mehr Info hier.
  11. Sportkleidung umweltfreundlicher waschen: die Füllmenge in der Waschmaschine immer auslasten, Öko-Waschmittel benutzen und die Temperatur so niedrig wie möglich halten. Für normal verschmutzte Wäsche sind 30 Grad ausreichend. Wäschetrockner möglichst nicht benutzen.
  12. Fahrrad fahren: Es ist gesünder, umweltfreundlicher und billiger. Wenn wir das Auto benutzen müssen, weil es keine andere Möglichkeit gibt, können wir eine Mitfahrgelegenheit anbieten.
  13. Treiben Sie Ihre Lieblingssportart und sammeln Sie gleichzeitig Spenden. Immer mehr Veranstaltungen haben eine Charity-Partnerschaft mit einer NGO. Aktiv teilnehmen und mit dem Sport etwas Gutes für die anderen tun.

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